IBM kommt gestärkt aus der Krise

In dieser kurzen Zusammenfassung beziehen wir uns wieder auf einen Artikel der Computerwoche zum Thema Mainframe. Wolfgang Herrmann geht darin darauf ein, wie sich die Krise auf IBM ausgewirkt hat. Er kommt dabei zu dem Schluss, dass IBM weniger Schaden genommen hat, als anzunehmen war. Dies wird u.a. darauf zurückgeführt, dass IBM das “Quasi-Monopol” wie Herrmann es nennt, ausbauen konnte. Fujitsu-Siemens war mit der BS2000 nie ein wirklicher Konkurrent und hat wohl nur noch in Nischen eine Chance bestehen zu bleiben. IBM hingegen stellt sich auf die Änderungen am Markt bestmöglich ein. Dabei sollen die angekündigten z11-Systeme der “z Series” neuen Schwung ins Geschäft bringen. Und auch wenn IBMs Mainframe-Umsätze rückläufig sind: kleinere Mainframe-Umgebungen werden konsolidiert oder migriert, doch große Umgebungen wachsen stetig weiter.

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Es gibt sie noch – die Mainframe-Neuanschaffungen

Endress+Hauser (E+H) hat sich für die Neuanschaffung von zwei IBM-Mainframes der  “System-z10″-Serie entschieden. E+H war auch bisher schon Großrechneranwender.

Sie prüften vorher zwei unterschiedliche Konzepte, um die eigenen IT-Bedürfnisse abzudecken: Zum einen das Konzept vieler, geclusterter Server, zum anderen wieder eine Mainframe-basierte Lösung.

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Ein Großrechner für kleine und mittlere Unternehmen

Die IBM kündigte heute mit dem “System z10 Business Class” einen speziell für kleine und mittlere Unternehmen konzipierten Mainframe an.

IBM verspricht für die Maschine eine

  • Leistung von geschätzt 232 x86-Servern
  • bei gleichzeitig 83 Prozent geringerem Platzbedarf und
  • bis zu 93 Prozent Einsparpotenzial bei den Energiekosten.

Gegenüber dem Vorgänger aus der z9-Reihe soll der z10 BC

  • 40 Prozent schneller sein,
  • bis zu 50 Prozent mehr Kapazität bieten und
  • fast vier Mal so viel Hauptspeicher fassen.

Lesen Sie mehr über das neue Modell der z Series: computerwoche.de

Die Postbank ordert neue IBM-Mainframes

Auch die Postbank nennt nun drei z10-Systeme ihr Eigen.

“Damit will das Geldinstitut eine weitere Konsolidierung der Aufgaben in ihrem Rechenzentrum stemmen. IBM-Mainframes hat die Postbank schon seit Jahren im Einsatz, sie hatte zuletzt ihre älteren “z900″-Server auf “z990″-Maschinen konsolidiert. Die z10-Großrechner sollen ein hohes Transaktionsvolumen bearbeiten und neue Maßstäbe im Bereich Ausfallsicherheit und Energieeffizienz setzen.

“Für uns stellen die neuen z10-Server eine effiziente Plattform für unser Core-Banking dar”, sagt der für den Betrieb zuständige Postbank-Vorstand Manfred Löw. “Sie ermöglichen nicht zuletzt einen wesentlichen Beitrag zur Green-IT-Ausrichtung in der Postbank-IT.”"

Auszug aus dem Originalartikel auf computerwoche.de

IBMs System-z10-Mainframes verdoppeln Rechenleistung

IBM verspricht für die neue Großrechnergeneration z10 bis zu 100 Prozent mehr Leistung. Diese Leistungsteigerung wird vor allem bei rechenintensiven Anwendungen erreicht.

Die Taktrate der Prozessoren hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell z9 um mehr als das Doppelte gesteigert. Deshalb könnte man eine Leistungssteigerung von 50-100% als eher gering bezeichnen. IBMs Direktor für Hardwareentwicklung begründet das damit, dass die Entwicklung der verfügbaren Speicher hinterherhinkt. Neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Speicherbausteine könnten mit dem Fortschritt in der Prozessortechnik und der Geschwindigkeit von CPUs nicht mithalten.

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