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Comeback des Mainframe
Natürlich muss auch IBM (inzwischen soetwas wie ein Monopolist im Mainframe-Business, da von Fujitsu kaum Gefahr ausgeht und sich Amdahl und Hitachi aus dem Business zurückgezogen haben) zusehen, wie es weitergeht. Mit den System z-Maschinen werden zwar gute Umsatzzahlen erreicht, aber vorhande Großkunden wollen bei der Stange gehalten werden und Mittelstandskunden gilt es durch eine schlüssige Kosten-Nutzen-Analyse zu überzeugen.
Jannis Moutafis’ vollständigen Artikel können Sie auf computerwoche.de lesen.
Kampf der Server-Plattformen
In diesem Artikel wird darauf eingegangen, dass Mainframes nicht immer teuer sein müssen. Das macht sie dann auch für andere Zielgruppen attraktiver.
Großrechner, wie man sie typischerweise kennt, werden auch in Zukunft fester Bestandteil vieler Rechenzentren sein. Mit ein Grund dafür ist die zunehmende Zentralisierung und Konsolidierung von IT-Ressourcen.
Doch warum werden Mainframes billiger?
Das liegt an IBMs Strategie der sogenannten Speciality Engine. Dabei kann man einen Teil der Workloads auf speziell zugewiesene Prozessoren verteilen. Und da sich die Softwarelizenzkosten im Großrechnergeschäft i.d.R. nach der Rechenleistung richten, ist die Verwendung von Speciality Engines oft günstiger.
Den kompletten Original-Artikel finden Sie hier: http://www.computerwoche.de/hardware/data-center-server/1927387/
Die Rückkehr der Jedi-Assembler
Einen sehr informativen, witzigen und kurzweiligen Text von Gina Hardebeck veröffentlichte die Computerwoche Ende Oktober 2009 und dass obwohl es um ein eher trockenes Thema geht: Die Nachwuchssorgen der Großrechnerbranche.
Immer weniger Informatikstudenten entscheiden sich für die Mainframe-Schiene. Den typischen Mainframe-Programmierer stellt man sich fast immer als in die Jahre gekommenen Kauz vor, der sich so langsam auf die Rente vorbereitet. Und wenn man sie auf Mainframes anspricht, sprechen sie gerne von der Vergangenheit, als es noch Lochkarten gab und dass sie diese Zeit noch mitgemacht haben. So als ob Opa vom Krieg erzählt.
Umso überraschter ist man wohl, wenn man sich das Gemeinschaftsprojekt von CA und der TU Prag anguckt. Dort trifft man Mittzwanziger, die mal so gar nicht nach Mainframe aussehen. Doch sie haben die Zeichen der Zeit erkannt, denn Nachfolger für die Babyboomer werden dringend gesucht und wer Spaß an der Sache hat, hat einen festen Job sicher. Oder anders ausgedrückt: Die Jedi-Assembler kehren zurück, um dem verstaubten Image der schwarzen MIPS-Meister entgegenzuwirken.
Das Video “Mainframe is Alive and Kicking” (www.youtube.com/watch?v=MpYlQi5bz9U) stellt mehrere junge Informatiker vor, die sich für eine Karriere als Mainframe-Spezialist entschieden haben. Hier begegnet uns auch Mark Rodmell wieder, der in dem Clip für die Generation YouTube gesteht, auch er habe Mainframes zunächst mit Labormantel und Clipboard assoziiert.
Gina Hardebecks Artikel finden Sie wie gewohnt auf computerwoche.de.