Die Rückkehr der Jedi-Assembler

Einen sehr informativen, witzigen und kurzweiligen Text von Gina Hardebeck veröffentlichte die Computerwoche Ende Oktober 2009 und dass obwohl es um ein eher trockenes Thema geht: Die Nachwuchssorgen der Großrechnerbranche.

Immer weniger Informatikstudenten entscheiden sich für die Mainframe-Schiene. Den typischen Mainframe-Programmierer stellt man sich fast immer als in die Jahre gekommenen Kauz vor, der sich so langsam auf die Rente vorbereitet. Und wenn man sie auf Mainframes anspricht, sprechen sie gerne von der Vergangenheit, als es noch Lochkarten gab und dass sie diese Zeit noch mitgemacht haben. So als ob Opa vom Krieg erzählt.

Umso überraschter ist man wohl, wenn man sich das Gemeinschaftsprojekt von CA und der TU Prag anguckt. Dort trifft man Mittzwanziger, die mal so gar nicht nach Mainframe aussehen. Doch sie haben die Zeichen der Zeit erkannt, denn Nachfolger für die Babyboomer werden dringend gesucht und wer Spaß an der Sache hat, hat einen festen Job sicher. Oder anders ausgedrückt: Die Jedi-Assembler kehren zurück, um dem verstaubten Image der schwarzen MIPS-Meister entgegenzuwirken.

Das Video “Mainframe is Alive and Kicking” (www.youtube.com/watch?v=MpYlQi5bz9U) stellt mehrere junge Informatiker vor, die sich für eine Karriere als Mainframe-Spezialist entschieden haben. Hier begegnet uns auch Mark Rodmell wieder, der in dem Clip für die Generation YouTube gesteht, auch er habe Mainframes zunächst mit Labormantel und Clipboard assoziiert.

Gina Hardebecks Artikel finden Sie wie gewohnt auf computerwoche.de.