Wer sich warm anziehen muss

“Die Lage für Systemtechniker ist im Moment ausgezeichnet. Wir können uns vor Aufträgen kaum retten. Von Krise keine Spur”, sagt Alfons Warschburger, Co-Leiter des BVSI-Mainframe-Arbeitskreises. Er arbeitet derzeit in zwei Projekten: ein Third-Level-Projekt bei der IBM in München und die Betreuung eines Rechenzentrums.

Allerdings fehlt wie so oft der Nachwuchs. Es fehlen eindeutig junge Cobol-Spezialisten. Es fehle einfach der Nachwuchs. Anwendungsentwickler haben es nach Einschätzung von Warschburger etwas schwerer. “Sie sollten mehr können als Cobol, viele Anwendungsentwickler nehmen auch Java mit hinzu”.

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Der Mainframe bleibt – offene Systeme aber auch

Wie Guide Share Europe (GSE), die IBM-Nutzervereinigung, bestätigte, lautet für Mainframe-Kunden die Frage nicht „entweder Mainframe, oder Open System“. Denn viele von Ihnen vertrauen beiden Plattformen. Ein komplettes Abwandern der Mainframes in die Cloud wird es wohl nicht geben, dafür aber sicherlich harte Diskussionen mit IBM um den Preis von Softwarelizenzen.

Aus Sicht des GSE-Regional-Managers werden große Unternehmen wie Banken und Versicherungen ihre Kernanwendungen auch in absehbarer Zeit nicht portieren – und wenn doch, dann von z/OS auf z/Linux. Gleichwohl sieht Weiß aber eine Koexistenz von sogenannten Open Systems – also Servern auf Basis von x86- oder IA64-Prozessoren – und Mainframes.

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Neue IBM-Lösungen für Mittelstands-Mainframes

Wie nun bekannt wurde, hat IBM die Software-Lösungen für Mainframes bei kleinen und mittleren Unternehmen weiterentwickelt.
So liegt zum Beispiel das Betriebssystem z/VSE jetzt in Version 4 Release 2 vor und bietet nach Angaben von IBM verbesserte Skalierbarkeit, einen neuen LDAP-Client (Lightweight Directory Access Protocol) für erhöhte Sicherheit sowie Unterstützung für den SAN Volume Controller (SVC) von IBM. Ergänzend gibt es die Version 5 Release 4 der Virtualisierungslösung z/VM, die auf System-z10-Mainframes eine neue logische z/VM-mode-Partition (LPAR) ermöglicht.
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Power-CPUs machen Mainframes schneller

Wie bekannt wurde, soll in IBMs System z zukünftig eine Quad-Core-Variante der Power-6-CPUs Verwendung finden.

Mainframes mit weit über 30 000 Mips könnten damit möglich werden. IBM nutzt die Power-6-Architektur bereits in seinen System-i- und System-p-Maschinen. IBM-intern werden die CPUs als “z6″-Prozessoren bezeichnet, angelehnt an die Hardware. Bei dem z6-Prozessor handelt es sich jedoch nicht um die Realisierung von IBMs “Project Eclipz”, mit dem IBM seine Highend-Server auf eine Prozessorarchitektur zusammenführen will. Nach den Informationen, die der britische Brancheninformationsdienst “Computerwire” verbreitet, werden die an die Großrechnersysteme angepassten Chips mit mehr Funktionen und einer höheren Rechenleistung aufwarten.

Weitere Details zu den neuen Prozessoren hält der originale Artikel auf computerwoche.de für Sie bereit.

IBM baut Mainframe-Virtualisierung aus

IBM hat heute erweiterte Skalierbarkeitseigenschaften für z/VM vorgestellt. z/VM ist eine extrem leistungsstarke Virtualisierungstechnologie für die Großrechnerwelt. Mit der neuen Release z/VM Version 5.3 kann z/VM jetzt die bisher größte Anzahl an virtuellen Images der Branche auf einem einzelnen Hypervisor fahren. Damit können Anwender ihre vorhandenen IT-Infrastrukturen weiter optimieren und konsolidieren. Der Hypervisor ist dabei eine Virtualisierungstechnologie, die einen Computer wie eine Vielzahl von Computern aussehen läßt.

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