IBM kommt gestärkt aus der Krise

In dieser kurzen Zusammenfassung beziehen wir uns wieder auf einen Artikel der Computerwoche zum Thema Mainframe. Wolfgang Herrmann geht darin darauf ein, wie sich die Krise auf IBM ausgewirkt hat. Er kommt dabei zu dem Schluss, dass IBM weniger Schaden genommen hat, als anzunehmen war. Dies wird u.a. darauf zurückgeführt, dass IBM das “Quasi-Monopol” wie Herrmann es nennt, ausbauen konnte. Fujitsu-Siemens war mit der BS2000 nie ein wirklicher Konkurrent und hat wohl nur noch in Nischen eine Chance bestehen zu bleiben. IBM hingegen stellt sich auf die Änderungen am Markt bestmöglich ein. Dabei sollen die angekündigten z11-Systeme der “z Series” neuen Schwung ins Geschäft bringen. Und auch wenn IBMs Mainframe-Umsätze rückläufig sind: kleinere Mainframe-Umgebungen werden konsolidiert oder migriert, doch große Umgebungen wachsen stetig weiter.

Lesen Sie den kompletten Artikel im Original auf computerwoche.de.

Comeback des Mainframe

Gerade für IBM scheint sich der Mainframe gerade zur zweiten Erfolgsgeschichte zu entwickeln. Totgesagte leben sprichwörtlich halt länger.
Denn auch wenn Dell, HP und Co. in ihrer Werbung den Eindruck vermittelten, ihre x86-basierten Server könnten einen Mainframe ersetzen, so sieht die Realität doch anders aus.
Natürlich muss auch IBM (inzwischen soetwas wie ein Monopolist im Mainframe-Business, da von Fujitsu kaum Gefahr ausgeht und sich Amdahl und Hitachi aus dem Business zurückgezogen haben) zusehen, wie es weitergeht. Mit den System z-Maschinen werden zwar gute Umsatzzahlen erreicht, aber vorhande Großkunden wollen bei der Stange gehalten werden und Mittelstandskunden gilt es durch eine schlüssige Kosten-Nutzen-Analyse zu überzeugen.

Jannis Moutafis’ vollständigen Artikel können Sie auf computerwoche.de lesen.

Kampf der Server-Plattformen

In diesem Artikel wird darauf eingegangen, dass Mainframes nicht immer teuer sein müssen. Das macht sie dann auch für andere Zielgruppen attraktiver.

Großrechner, wie man sie typischerweise kennt, werden auch in Zukunft fester Bestandteil vieler Rechenzentren sein. Mit ein Grund dafür ist die zunehmende Zentralisierung und Konsolidierung von IT-Ressourcen.

Doch warum werden Mainframes billiger?
Das liegt an IBMs Strategie der sogenannten Speciality Engine. Dabei kann man einen Teil der Workloads auf speziell zugewiesene Prozessoren verteilen. Und da sich die Softwarelizenzkosten im Großrechnergeschäft i.d.R. nach der Rechenleistung richten, ist die Verwendung von Speciality Engines oft günstiger.

Den kompletten Original-Artikel finden Sie hier: http://www.computerwoche.de/hardware/data-center-server/1927387/

Die Rückkehr der Jedi-Assembler

Einen sehr informativen, witzigen und kurzweiligen Text von Gina Hardebeck veröffentlichte die Computerwoche Ende Oktober 2009 und dass obwohl es um ein eher trockenes Thema geht: Die Nachwuchssorgen der Großrechnerbranche.

Immer weniger Informatikstudenten entscheiden sich für die Mainframe-Schiene. Den typischen Mainframe-Programmierer stellt man sich fast immer als in die Jahre gekommenen Kauz vor, der sich so langsam auf die Rente vorbereitet. Und wenn man sie auf Mainframes anspricht, sprechen sie gerne von der Vergangenheit, als es noch Lochkarten gab und dass sie diese Zeit noch mitgemacht haben. So als ob Opa vom Krieg erzählt.

Umso überraschter ist man wohl, wenn man sich das Gemeinschaftsprojekt von CA und der TU Prag anguckt. Dort trifft man Mittzwanziger, die mal so gar nicht nach Mainframe aussehen. Doch sie haben die Zeichen der Zeit erkannt, denn Nachfolger für die Babyboomer werden dringend gesucht und wer Spaß an der Sache hat, hat einen festen Job sicher. Oder anders ausgedrückt: Die Jedi-Assembler kehren zurück, um dem verstaubten Image der schwarzen MIPS-Meister entgegenzuwirken.

Das Video “Mainframe is Alive and Kicking” (www.youtube.com/watch?v=MpYlQi5bz9U) stellt mehrere junge Informatiker vor, die sich für eine Karriere als Mainframe-Spezialist entschieden haben. Hier begegnet uns auch Mark Rodmell wieder, der in dem Clip für die Generation YouTube gesteht, auch er habe Mainframes zunächst mit Labormantel und Clipboard assoziiert.

Gina Hardebecks Artikel finden Sie wie gewohnt auf computerwoche.de.

Mainframe bleibt erste Wahl

Am 22.09.09 hat sich Klaus Manhart in der Computerwoche zum o.g. Thema geäußert. Offenbar wird  man nicht müde, den Mainframe in Frage zu stellen. Doch im Finanzsektor ist und bleibt der Mainframe erste Wahl. Gemäß einer CA-Studie nutzen 60 Prozent den Großrechner, um geschäftskritische Daten zu verwalten. Die Studie sagt außerdem aus, dass sich die Finanzdienstleistungsbranche in Europa am stärksten engagiert, das schwindende Mainframe-Know-how auszugleichen.Viele machen dies durch vermehrte Schulungen des Personals.

Mehr Infos gibt es im Original-Artikel auf computerwoche.de.